Birne

Birne 2017-01-27T17:13:38+01:00

Project Description

Pera

Funktionen der Birne und aktive Prinzipien

Die Birne ist die essbare Frucht des Birnbaums, ein Baum der Gattung Pyrus L., der Familie der Rosaceae und einer der wichtigsten Früchte der gemäßigten Regionen.

Die Birne hat angemessene Mengen an den Vitaminen B1, B2 und B3 oder Niacin, die das Nervensystem und den Verdauungstrakt regulieren,  sie stärken den Herzmuskel für das Wachstum wesentlich, verhindern Haarausfall und heilen einige Hautprobleme.

Birne enthält auch die Vitamine A und C und Mineralien wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Silizium und Eisen.

 

Sie wird sehr geschätzt durch ihre ernährungsphysiologischen Eigenschaften und ihres zarten Geschmacks.

Sie ist wegen ihrer niedrigen Kalorien (53 Kalorien pro 100 Gramm Frucht) ideal für Diäten, aufgrund ihrer Leichtigkeit und Beschaffenheit, da der Körper sie leicht absorbiert.

Die Birne ist auch eine gute Nahrungsergänzung für die Bildung von Knochen, Zähnen und Blut, sowie bei der Erhaltung des inneren Gleichgewichts und der Kraft des Nervensystems.

Es hat viele Fasern, weshalb  es gut bei Verstopfung und Entzündungen des Darms sowie der Blase ist.
Pear

 

Gesundheitliche Vorteile

Antioxidanzien und entzündungshemmende Unterstützung

Alle diese Phytonährstoffe haben gezeigt, dass sie uns mit Antioxidantien versorgen sowie entzündungshemmend wirken. Infolgedessen ist die Einnahme von Birnen nun mit einem verringerten Risiko von mehreren chronischen Krankheiten, die mit chronischer Entzündung und übermäßigem oxidativem Stress beginnen, verbunden. Diese Krankheiten schließen Herzkrankheiten und  Diabetes Typ 2 mit ein.

Vermindertes Risiko von Diabetes Typ 2 und Herzerkrankungen

Aufgrund seines hohen  Ballaststoffgehalts, helfen Birnen uns vor der Entwicklung von Typ-2-Diabetes sowie Herzerkrankungen zu schützen. Eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen ist ein langjähriger Faktor bei der Verringerung des Risikos beider Krankheiten, und im Falle von Birnen kann dieser Vorteil noch stärker ausgeprägt sein, aufgrund der hilfreichen Kombination von sowohl löslicher als auch unlöslicher Ballaststoffe in dieser Frucht.

Zusätzlich zu ihrem Fasergehalt haben Birnen jedoch noch  weitere Möglichkeiten uns zu helfen, gegen diese Krankheiten zu schützen. Im Fall von Typ-2-Diabetes wissen die Wissenschaftler jetzt, dass Birnenflavonole (einschließlich Isorhamnetin, Quercetin und Kaempferol), Flavan-3-ols (vor allem Epicatechin) und die Anthocyanine (gefunden in rothäutigen Sorten einschließlich Red Anjou, Red Bartlett , Comice, Seckel und Starkrimson) alle zur Verbesserung der Insulinsensitivität beitragen.

Im Fall von Herzerkrankungen haben neuere Forschungen gezeigt, dass Birnenfasern in der Lage sind, die Gallensäure im Darm zu binden, wodurch der Anstieg von Gallensäure und die Synthese von Cholesterin verringert wird. Zusätzlich können die Phytonährstoffe in Birnen eine besondere Rolle bei diesen Faser-Gallensäure-Wechselwirkungen spielen. Die Fähigkeit von Birnenfasern (und anderen Fruchtfasern), Gallensäuren zu binden, wurde tatsächlich mit dem cholesterinsenkenden Arzneistoff Cholestyramin verglichen, wobei Birnen etwa 5% der Fähigkeit des Arzneimittels zeigten, dieses Ergebnis zu erreichen.

Reduziertes Krebsrisiko

Die gesundheitlichen Vorteile von Birnenfasern erstrecken sich auch auf den Bereich des Krebsrisikos. Fasern aus Birne können nicht nur Gallensäure als Ganzes, sondern auch mit einer speziellen Gruppe von Gallensäuren, die Sekundärgallensäuren genannt werden, binden. Übermäßige Mengen an sekundären Gallensäuren im Darm können unser Darmkrebsrisiko erhöhen (wie auch andere Darmprobleme). Durch Bindung mit sekundären Gallensäuren können Birnenfasern helfen, ihre Konzentration im Darm zu senken und unser Risiko der Krebsentstehung zu senken. Im Fall von Magenkrebs hat die Einnahme von Birnen auch gezeigt, dass das Krebsrisiko sinkt.

Hier lag der Schwerpunkt jedoch nicht auf Birnenfasern, sondern auf Birnen-Phytonährstoffen, insbesondere Zimtsäuren (einschließlich Cumarsäure, Ferulasäure und 5-Caffeoylchininsäure).

Speiseröhrenkrebs (insbesondere Ösophagus-Plattenepithelkarzinom oder ESCC) ist ein dritter Krebs-Typ, dessen Risiko daran zu erkranken bei Einnahme von  Birnen  sinkt.